Vom PraxisLern-Praktikum in die Ausbildung

Selcük in seinem neuen Ausbildungsbetrieb LK – Friseure in Berlin-Moabit

Am 01.09.2020 beginnt Sel­cük sei­ne Aus­bil­dung zum Fri­seur bei LK-Fri­seu­re in Berlin-Moabit.
Er war im Schul­jahr 2019/2020 Schü­ler aus der Wolf­gang-Bor­chert-Schu­le und nahm Teil am Pro­jekt Pra­xisLer­nen von Modul e. V. Wie ihm das Pro­gramm dabei gehol­fen hat, sei­nen Weg zu fin­den, ver­rät er im Interview.

Wie fühlt es sich an, schon einen siche­ren Aus­bil­dungs­platz zu haben?

Es ist ein gutes Gefühl. Vie­le ande­re Schü­ler mei­nes Jahr­gangs wis­sen noch gar nicht, was sie machen wol­len. Ich glau­be, dass mir das Pra­xisLern-Prak­ti­kum und der Nach­druck von Frau Andrae, die Bereichs­lei­te­rin vom Pra­xisLer­nen, mir total dabei gehol­fen haben. Ohne das hät­te es sicher nicht geklappt.

Wie bist Du zu Dei­nem Pra­xisLern-Prak­ti­kum bei LK-Fri­seu­re gekommen?

Ich wuss­te eigent­lich schon von Anfang an, dass ich mein Prak­ti­kum in einem Fri­seur­sa­lon machen möch­te. Zuerst habe ich im Salon mei­nes Onkels ange­fan­gen und bin dann in der zwei­ten Hälf­te des Schul­jah­res zu LK-Fri­seu­re gewechselt.
Am ers­ten Tag bin ich lei­der ein biss­chen zu spät gekom­men. Da hat Frau Andrae dann mit mei­nem Chef, Herrn Levent Kaya, gere­det und ihn dazu gebracht, mir noch eine zwei­te Chan­ce zu geben. Und jetzt bin ich hier und es macht mir voll viel Spaß.

Was weißt Du schon von Dei­nem Ausbildungsbetrieb?

Den Betrieb gibt es jetzt seit 6 Jah­ren und es ist ein Ein­zel­be­trieb. Außer­dem arbei­ten hier zwei Ange­stell­te, unser Chef und eine wei­te­re Aus­zu­bil­den­de. Der Betrieb ist schon sehr unter­schied­lich im Ver­gleich zum Salon mei­nes Onkels. Dort wer­den nur Her­ren­fri­su­ren ange­bo­ten und hier machen wir auch Frauenhaarschnitte.

Hat­test Du auch schon rich­ti­gen Kundenkontakt?

Ich wur­de gleich vom ers­ten Tag an ein­ge­bun­den. Ich wasche die Haa­re der Kun­den und hel­fe beim Sträh­nen und Fri­su­ren machen. Außer­dem neh­me ich Tele­fo­na­te von Kun­den ent­ge­gen und mache Ter­mi­ne aus. Die Schnitt­tech­ni­ken kom­men dann erst in der Ausbildung.

Was gefällt Dir beson­ders an der Arbeit?

Am meis­ten gefällt mir die Bera­tung von Kun­den, aber auch alle ande­ren Din­ge, die mit dem Beruf ver­bun­den sind. Ans Fär­ben muss ich mich aber erst noch gewöh­nen, weil die Gerü­che oft etwas unan­ge­nehm sind.

Kannst Du Dir vor­stel­len nach der Aus­bil­dung in dem Beruf zu arbeiten?

Ja, aber ich wer­de wahr­schein­lich eher Her­ren­fri­seur. Denn da sind die Haar­schnit­te einfacher.

Praktikumsbesuch von Bereichsleiterin Iris Andrae im Friseursalon LK-Friseure

Vie­len Dank für das Inter­view und alles Gute für die Zukunft!